Sicherheit für offene Forderungen gemäß BGB § 650f

Für welche Aufträge sind Sicherungsbürgschaften interessant?

Diese Bürgschaften sind ideal für gewerbliche Auftragnehmer, die Ihren Sicherheitsanspruch gemäß BGB 650f in Anspruch nehmen möchten.

Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit geschaffen, um ausführenden Betrieben die Sicherheit für einen Zahlungsausfall des Auftraggebers zu ermöglichen. Für den Auftragnehmer ist zu beachten, dass die Bürgschaft keinen Zahlungsschutz bei Leistungseinwänden des Auftraggebers bieten kann. Denn eine Bauhandwerkersicherungs-bürgschaft schützt die Rechte auf die Bezahlung berechtigter Forderungen.

Haftungslage bei der Bauhandwerker-Sicherung

Hintergründe zur Absicherung Ihrer Vorleistungen

Der Grund für einen Sicherheitsbedarf des Auftragnehmers ist, dass eine Werklohnforderung erst mit Abnahme des erstellten Werkes fällig wird. Der Auftragnehmer trägt demnach das Vorleistungsrisiko, sowie das volle Insolvenzrisiko für den Fall, dass der Auftraggeber nach Abschluss der Leistungen zahlungsunfähig/ -unwillig ist.

Die Kosten für den Leistungsschutz, also die Beiträge für die Bauhandwerkersicherungsbürgschaft, sind durch den Auftragnehmer zu tragen. Diese dürfen 2% p.a. des verbürgten Betrags nicht überschreiten. Sollte es wegen Einwänden bei der Bezahlung durch den Auftragnehmer zu einer verlängerten Bürgschaftslaufzeit kommen, dann gehen diese Kosten jedoch nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

  • Schützt Ihre finanzielle Flexibilität
  • Sicherheit für Ihre geleisteten Arbeiten
  • Ausreichende Bonität des Vertragspartners

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Nützliche Ergänzungen für Ihr Unternehmen

Ihr Unternehmen ist so individuell wie Ihr Geschäftsmodell -
wir haben die passenden Produkte für jede Risikostruktur, um auch bei äusseren Einflüssen jederzeit finanziell flexibel zu bleiben.

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Häufige Fragen

Egal ob Sie privat oder gewerblich mieten - wir haben die passenden Bürgschaften für jede Situation, um finanziell flexibel zu bleiben.

Die Mieter beantragen die Mietkautionsbürgschaft direkt online auf www.kautel.de. Der Versicherer stellt darauf hin eine Urkunde, die Mietkautionsbürgschaft, aus. Die Mieter übergeben die Bürgschaft an den Vermieter als Sicherheit für Verpflichtungen aus dem Mietvertrag. Ist das Mietverhältnis beendet, verlangt der Mieter die Bürgschaft von seinem Vermieter zurück und sendet diese an den Versicherer. Der Vertrag wird dann beendet; zuviel gezahlte Beiträge werden dem Mieter auf den Tag genau erstattet. Es gibt keine Mindestvertragslaufszeit oder Kündigungsfrist. Die Rückgabe der Bürgschaft reicht aus um den Vertrag zu beenden.
Um eine Bürgschaft zu beantragen, muss zunächst der Vermieter der Kautionsstellung durch eine Bürgschaft zustimmen. Es muss ein gültiger Mietvertrag vorliegen. Wichtig ist außerdem, dass es sich bei Ihrem Mietverhältnis um ein deutsches Mietverhältnis handelt - das Mietobjekt muss sich also in Deutschland befinden. Der Antragssteller muss volljährig sein und über ein europäisches Konto verfügen. Bevor Ihr Antrag genehmigt werden kann, wird eine Bonitätsprüfung vorgenommen. Nur wenn diese positiv ausfällt, wird der Antrag bewilligt.
Der Versand der original Bürgschaftsurkunde erfolgt nach Antragsstellung und positiver Prüfung durch die Versicherung, auf dem Postweg.
Für die neue Wohnung wird eine neue Mitkautionsversicherung bei Kautel.de beantragt. Der alte Vermieter behält sich oftmals das Recht vor, die Mietsicherheit bis zur Abrechnung der Wohnnebenkosten einzubehalten. Bitte rechnen Sie mit einer Übergangszeit von 3 bis 6 Monaten, bis zur Freigabe der alten Mietbürgschaft. Nach Rückgabe der Mietbürgschaft durch den bisherigen Mieter, wird die Urkunde einfach an den Versicherer zurückgesendet, der den Vertrag dann beendet und Ihnen das eventuell vorhandene Beitragsguthaben erstattet. Bei Bürgschaften der R+V, die nach 2021 abgeschlossen wurde, kann die bisherige Bürgschaft einfach umgeschrieben werden und es entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten. Denn beide Wohnungen sind bei diesen neuen Verträgen übergangsweise über eine Bürgschaft abgesichert.
Zu den FAQs
Sie benötigen einen gültigen Mietvertrag und die Gewerbeanmeldung oder den HR-Auszug. Wenn Ihr Unternehmen bei der Creditreform gelistet ist, kann dies von Vorteil sein, da eine Bontitätsprüfung erfolgt. Je höher die Kautionssumme, desto wahrscheinlicher ist es, dass weitere Unterlagen von der Versicherung angefordert werden. So beispielsweise bei bestehenden Unternehmen letzte Jahresabschlüsse oder eine GuV ( Gewinn und Verlustrechnung) - Existenzgründer reichen zunächst die Gewerbeanmeldung und eine Kopie des Mietvertrages ein.
Die Vertragslaufzeit bei der gewerblichen Mietkautionsbürgschaft beträgt ein Jahr und verlängert sich automatisch, wenn nicht gekündigt wird.
Die Beitragshöhe variiert je nach Kautionshöhe und Versicherung, ab 250 Euro im Jahr.
In besonderen Fällen können Sicherheiten wie beispielsweise eine Bankbürgschaft von der Versicherung verlangt werden. Dies ist abhängig von der Bonitätsauskunft, des Risikos und der Summe. Rechen Sie bitte ab 30.000 Euro mit Sicherheiten von bis 20 Prozent der Bürgschaft.
Muss ein Vermieter, beispielsweise am Ende des Mietverhältnisses, auf die Kaution zurückgreifen, ist dies ein Schadensfall. Ein Schadensfall entsteht dann, wenn der Mieter seine Miete und/oder seine Nebenkosten nicht gezahlt hat oder Schäden am Mietobjekt verursacht wurden, ohne diese fachgerecht zu reparieren. In einem solchen Fall würde der Vermieter das hinterlegte Kautionsgeld einbehalten. Bei einer Mietkautionsbürgschaft meldet der Vermieter den Schaden dem Bürgen, der Versicherung. Diese prüft den Fall durch Mietrechtsexperten. Der Mieter hat jetzt die Möglichkeit Beweise vorzulegen, um die Auszahlung der Schadensumme zu verhindern. Sind die Forderungen des Vermieters jedoch rechtmäßig, wird die Kaution in Höhe des Schadens an den Vermieter von der Versicherung ausgezahlt. Die gezahlte Summe wird anschließend vom Mieter an die Versicherung zurückerstattet.
Mit der Mietkautionsbürgschaft sparen sich Vermieter jeglichen Verwaltungsaufwand bei 100%iger Sicherheit. Sie erhalten für die Zeit des Mietverhältnisses die original Bürgschaftsurkunde über den Kautionsbetrag von der Versicherung. Die origional Bürgschafturkunde hat einen sogenannten "Bargeldcharakter". Mit diesem Dokument hat der Vermieter im Schadenfall Anspruch auf die Kautionssumme bei der Versicherung.
Die Bürgschaftsurkunde hat einen sogenannten "Bargeldcharakter". D.h. die Bürgschaft ist jederzeit bis zu dem genannten Kautionsbetrag, durch Vorlage der orginal Bürgschaftsurkunde durch den Bürgschaftsgläubiger abrufbar. Der für die Bürgschaft abgeschlossene Versicherungsvertrag ist von der Bürgschaft abgekoppelt. Wenn der Mieter nicht zahlt, bleibt die Bürgschaft demnach davon unbetroffen.
Nein. Da die Mietkautionsbürgschaft stellvertretend für die zu zahlende Kautionssumme des Mieters an den Vermieter zum Einsatz kommt, muss der Mieter Vertragspartner des Bürgen, der Versicherung, sein. Der Mieter trägt auch Sorge dafür, dass die anfallenden Kosten / Beiträge an die Versicherung gezahlt werden.

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